2 Minuten Lesezeit
Warum der Herbst die beste Jahreszeit für einen Sehtest ist
Im Herbst fällt vielen zum ersten Mal auf, dass ihre Sehstärke nicht mehr passt oder sogar die erste Brille benötigt wird. Aber warum fällt das meist...
1 Min. Lesezeit
08.10.2026
Im Herbst fällt vielen zum ersten Mal auf, dass ihre Sehstärke nicht mehr passt oder sogar die erste Brille benötigt wird. Aber warum fällt das meist zur selben Jahreszeit auf?
Kaum eine Jahreszeit macht kleine Sehschwächen so deutlich spürbar wie der Herbst. Dunkelheit, Blendung und mehr Zeit bei Kunstlicht fordern die Augen auf einmal ganz anders.
Weniger Licht, mehr Anstrengung. Die Tage werden kürzer, es ist früher dunkel und später hell. Bei wenig Licht übernehmen andere Sinneszellen der Netzhaut das Sehen: die sogenannten Stäbchen. Sie nehmen zwar auch schwaches Licht wahr, sehen dabei aber kontrastärmer als die für Farbe und Schärfe zuständigen Zapfen. Kleine Unschärfen, die tagsüber kaum auffallen, werden dadurch deutlich spürbarer.
Mehr Blendung beim Autofahren. Tiefstehende Sonne, Scheinwerfer im Gegenverkehr und feuchte Fahrbahnen treffen im Herbst oft gleichzeitig aufeinander. Nasse Straßen reflektieren Licht viel stärker als trockene, wodurch Blendung noch zunimmt. Wer kurzsichtig ist, reagiert dabei häufig empfindlicher, da das Auge mehr Streulicht ins Innere lässt. Auch ältere oder nicht entspiegelte Brillengläser verstärken Blendeffekte zusätzlich. Um diese Faktoren zu minimieren gibt es spezielle DriveSafe Gläser, die genau dabei helfen können.
Mehr dazu liest Du in unserem Ratgeber zum Thema: Autofahren mit Brille.
Mehr Zeit drinnen, mehr Kunstlicht. Mit dem Herbst verlagert sich auch der Alltag: mehr Zeit drinnen, mehr Lesen, Handarbeiten oder Bildschirmzeit. Da es früher dunkel wird oder bewölkt ist, verbringen wir dabei mehr Zeit bei Kunstlicht statt Tageslicht. Kunstlicht hat in der Regel weniger Kontrast als natürliches Licht, wodurch feine Details schwerer zu erkennen sind. Wer ohnehin eine leichte Fehlsichtigkeit hat, bemerkt das bei längeren Tätigkeiten in Innenräumen besonders deutlich durch schneller ermüdende Augen oder Kopfschmerzen am Abend.
Gläser prüfen lassen: Kratzer oder eine fehlende Entspiegelung verstärken Blendung bei Dunkelheit und Nässe zusätzlich. Entspiegelte Gläser reduzieren störende Reflexe von zum Beispiel Scheinwerfern und nassen Straßen.
Brille immer griffbereit haben: Gerade beim Wechsel zwischen drinnen und draußen hilft eine saubere, trockene Brille, schneller wieder scharf zu sehen. Oft ist es auch hilfreich eine Sonnenbrille in Sehstärke parat zu haben, um reagieren zu können, wenn die tiefstehende Sonne blendet.
Auf Warnzeichen achten: Wer beim Autofahren in der Dämmerung unsicher wird oder abends schneller ermüdet, sollte das nicht auf die Jahreszeit allein schieben.
Der Herbst bringt gleich mehrere Faktoren zusammen, die kleine Sehschwächen sichtbar machen, die im Sommer kaum aufgefallen wären. Ein Sehtest zeigt schnell, ob es an der Jahreszeit liegt – oder ob die aktuelle Sehstärke wirklich nicht mehr passt. In den ROTTLER-Sehtestwochen kannst Du das kostenlos und unkompliziert checken lassen.
2 Minuten Lesezeit
Im Herbst fällt vielen zum ersten Mal auf, dass ihre Sehstärke nicht mehr passt oder sogar die erste Brille benötigt wird. Aber warum fällt das meist...
4 Minuten Lesezeit
Ein normaler Sehtest zeigt, wie scharf Du siehst – nicht aber, ob Dein Sehnerv langfristig gefährdet ist. Genau hier setzt die Augeninnendruckmessung...
5 Minuten Lesezeit
Tiefstehende Sonne beim Pendeln, nasse Straßen im Scheinwerferlicht, Gegenverkehr in der Dämmerung: Viele kennen das Gefühl beim Autofahren, in...